Mandl für „volle Unterstützung für Europas jüngsten Staat“

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Diplomacy Chapter der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft kam in Wien zusammen.

Unter der Leitung des österreichischen Europaabgeordneten Lukas Mandl, Gründer der Österreichisch-Kosovarischen Freundschaftsgesellschaft, wurden Anfang März in Wien neuerlich unter Chatham House Rules im Diplomacy Chapter der Freundschaftsgesellschaft die Lage der Republik Kosovo und die Zusammenarbeit mit den Menschen des Kosovo diskutiert. „Gerade in diesen Zeiten braucht der jüngste Staat Europas volle Aufmerksamkeit und volle Unterstützung europa- und weltweit“, so Mandl.

Impulsvorträge wurden gehalten vom ehemaligen Außenminister Kroatiens, dem Europaabgeordneten Davor Stier, der im Europaparlament der Delegation für den Kosovo vorsitzt, sowie von , Botschafter Japans in Österreich, der auch die Beziehungen mit der Republik Kosovo pflegt.

Zum Austausch kamen Persönlichkeiten aus Österreichs Wirtschaft und Diplomatie, aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft sowie aus Verwaltung und dem Sicherheitsbereich, aus internationalen Organisationen und Think Tanks im Haus der Industrie zusammen. Zu den Bereichen, die durch Think Tanks und Unternehmen vertreten waren, gehörten Energie, Infrastruktur, Gesundheit und Banken. Auch das österreichische Parteienspektrum war breit vertreten.

Der ehemalige österreichische Europaabgeordnete Christian Sagartz stellte im Rahmen des Meetings die neue Initiative namens „Austria Western Balkans Academy“ (awb.academy) vor.

Der Nationalratsabgeordnete Andreas Minnich, Präsident der Freundschaftsgesellschaft, hielt Schlussworte. Unter den Anwesenden waren auch Albinot Bimbashi, Geschäftsträger der Republik Kosovo in Österreich, sowie Arber Marku, Generalsekretär der Österreichisch-Kosovarischen
Freundschaftsgesellschaft. Das Diplomacy Chapter war von Thomas Zinner, stv. Generalsekretär der Freundschaftsgesellschaft organisiert worden.

Fotos: Stephan Schönlaub

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